Wenn der Faden reißt

Besonders ärgerlich und regelrecht frustrierend ist es, wenn während der Näharbeit ständig der Faden reißt...

Der Oberfaden klemmt sich in dem Einschnitt der Garnrolle fest.
Die Garnrolle so auf den Garnrollenhalter setzen, dass die Seite mit dem Schlitz unten aufliegt.

Der Oberfaden rutscht vom Pappröllchen ab und wickelt sich um den Garnrollenstift.
In solchem Fall das Garn auf eine Holzrolle umspulen oder umwickeln.

Der Oberfaden (Nähseide, Progressgarn) schnürt das Pappröllchen zusammen und hemmt den Fadenabzug.
Das geschieht, wenn die Aufwicklung zu lose ist. Nötigenfalls muß das Garn auf eine Holzrolle umgespult werden.

Der Faden ist zu elastisch (Nylon-, Perlongarn).
Manche Nylon- und Perlongarne sind wenig geeignet für das Maschinennähen, lose Spannung einstellen.

Das Garn ist nicht einwandfrei: knotig, faul, schlecht gezwirnt.
Guten Maschinenzwirn verwenden.

Die Oberfadenspannung ist zu fest (Maschinenstopfgarn).
Die Oberfadenspannung regulieren; für Maschinenstopfgarn besonders sorgfältig.

Das Nadelöhr ist schartig.
Nadel auswechseln. Markennadeln haben fadenpoliertes Öhr.

Der Ausschlag  der  Fadenanzugfeder  ist nicht  richtig,  die Nadel  durchsticht  den Oberfaden.
Die Fadenanzugfeder muß den Faden solange zurückhalten, bis die Nadel in den Stoff sticht.

Die Befestigungs- oder Spannungsschraube der Blattfeder am Spulengehäuse steht heraus.
Gelockerte Schraube der Unterfadenspannung anziehen, dazu feinen, schmalen Schraubenzieher verwenden.

Die   Klappe des Spulengehäuses bei Zentralspulmaschinen steht vor, weil die Feder lahm ist.
Neue Feder einsetzen lassen.