Neuanfang und Vernähen von Zierstichen

Der Neuanfang und das Vernähen bei Zierstichen sind so wichtig, wie die Stiche selbst.

Für den Anfang bekommt der Arbeitsfaden am Ende einen Knoten; Dann sticht man etwa 10 cm entfernt vom 1. Stich auf der Vorderseite ein, so dass der Knoten sichtbar bleibt. Diese Art ist günstiger, als wenn man nur das Fadenende lose hängen läßt, weil es sonst leicht auf der Rückseite versehentlich mit angenäht wird.

Wenn der Faden zu Ende genäht ist, wird das Fadenende auf der Rückseite vernäht, indem man durch 5 bis 6 Stiche durchschlingt und dann wieder in der Gegenrichtung durch 3 bis 4 Stiche zurückgeht. Nur wenn in  zwei Richtungen vernäht wird, besteht die Gewähr dafür, dass die Stickerei dem Gebrauch und der Wäsche standhält.

Anschließend vernäht man gleich den durch Knoten festgehaltenen Fadenanfang.

Beim Vernähen darauf achten, dass die Zugrichtung des jeweiligen Zierstiches erhalten bleibt!



Das Vernähen von Gewebefäden

Wenn man sich zur Arbeitserleichterung Gewebefäden auszieht, so können diese meist nicht bis zur Stoffkante ausgezogen werden, weil die Stickerei selten bis dahin verläuft. Die Gewebefäden dann nicht einfach abschneiden, sondern in der Stickerei vernähen (wie auf der Abbildung zu sehen). Hier genügt es, nur in einer Richtung zu vernähen.