Stickmuster

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Vorlagen von Kreuzstichmustern und anderen Stickmustern

Strick- und Stickmuster aus dem 18. und 19. Jahrhundert - Teil II

Aus dem Originaltext: Aus den großen Mustern lassen sich auch ansprechende Einzelmotive herausnehmen. Sie ergeben, für sich verwendet oder mit anderen zusammenkomponiert, wieder ein neues Ganzes. Dies sollen nur einige Anregungen sein, kleine Einfälle, wie sich die Verfasserin die Anwendung der Muster am schönsten dachte. Euch zur Freude sollen diese Mappen dienen. Möge es ihnen gelingen, dass Sie damit sich selbst manch schöne Feierstunde und Ihren Lieben viel Freude bereiten.

Strick- und Stickmuster aus dem 18. und 19. Jahrhundert - Teil I

Mit diesen Mustern wurden früher Familien- und Tagebücher, Gedichtbände und Fotoalben verziert. Außerdem wurden Tischdecken und Kissenplatten, Kaffeewärmer, Taschen aller Art, Hausschuhe, Handschuhe, Gürtel, Köpftücher, Sesselbezüge usw. damit verschönert.

Einfache Borte VIII

Aus dem Originaltext: Nicht nur die Anwendungsart, auch das gewählte Material ist dazu da, die Wirkung der Muster auf die vorzüglichste Weise herauszuschaffen. Man sticke, stricke, webe, stopfe oder knüpfe sich vorher immer eine kleine oder große Probe, damit aus ihr Wirkung, Größe und Farbzusammenklang zu ersehen ist.

Einfache Borte VII

Aus dem Originaltext: Wie schon eingangs erwähnt, eignen sich sämtliche Muster für vielerlei Ausführungsweisen. Die Wirkung ist von großartiger Verschiedenheit. Klar und scharf hebt sich die Stickerei in Kreuzstich vom abzählbaren, leinen bindigen Grund ab. Ebenso klar wirkt das Muster, wenn wir Perle an Perle auf Stramin aufnähen oder webend aneinanderreihen. Aber schon beim Stricken verwischen sich die scharfen Konturen der Einzelheiten. Durch das innige Ineinanderwirken und Durcheinanderschlingen von Muster- und Grundgarn verschwindet das scharf Abgegrenzte, ein gelockertes Spiel von Form und Farbe entsteht.

Einfache Borte VI

Aus dem Originaltext: Werden verschiedene Bortenstreifen übereinandergereiht, so ist dazwischen eine klar abgrenzende, einfarbige Fläche wohltuend. Diese steigert in ihrer Ruhre die Lebendigkeit des Musters.

Einfache Borten V

Aus dem Originaltext: Beim Einstricken kann man Wollreste nützlich und gut verwenden. Niemand denkt an eine Resteverwertung, so neu und immer reizvoll ist ihre Wirkung. Auch ist es denkbar, Borten vin verschiedenen Restfarben übereinander zu stellen. Selbst innerhalb des Musterstreifens ist ein Wechseln möglich. Z.B. können gleichartige Sterne in verschiedenen Farben in einer Reihe ausgeführt werden.

Einfache Borten IV

Auszug aus dem Originaltext:  Bei der Auswahl der Muster ist neben dem Garnvorrat entscheidend, wie wir sie anbringen. Bei kleineren Borten ist dies nicht schwierig, doch bei größeren ist es wesentlich, dass die Zeichnung aufgeht, d.h. dass der "Rapport" zwei- oder mehrmals in seiner ganzen Form zu sehen ist. Man tut deshalb gut daran, die Strickerei vorher auszuzählen. Die Maschen werden von der vorderen Mitte des Gegenstandes nach einer Richtung hin ausgezählt. Auf gleiche Weise wird es bei der Zeichnung gemacht. Stimmen die beiden Zahlenergebnisse übereien, so bedeutet dies einen selten glücklichen Zufall. Meistens jedoch sind wir darauf angewiesen, die Zeichnung durch Einsetzen eines Zwischenmotives zu verlängern. Zum Beispiel: Wir wünschen vorn an einem Pullover strahlige Blütenformen oder Sterne einzustricken. Das Auszählen ergibt, dass nur drei Sterne Platz finden, trotzdem ein leer wirkender Restraum entsteht. In solchen Fällen fügen wir kleinere Zeichnungen am Rand oder in der Mitte ein, wie paarige Vögel, Lebensbaum usw. Das einsetzen eines Monogramms ist ebenfalls sinnvoll und zugleich praktisch.