Ringmusche

Die Ringmusche gleicht in der Wirkung der Erbsmusche. Wie die Abbildung zeigt, wird zunächst der Fadenbüschel mit den beiden äußeren Fäden durch einen Flachknoten vereinigt. Dann bleiben die Umfassungsfäden hängen, und man knüpft mit den beiden äußeren Fäden des Büschels eine Strähne aus Flachknoten, die dann mit den beiden herunterhängenden Umfassungsfäden durch einen Umfassungsknoten (Flachdoppelknoten) zur Ringmusche geformt werden.

Ringmusche, Knotenreihe

Verschlingung der Seitenfäden. Der Flachdoppelknoten wird hochgezogen.

Der leichteren Verständnisses wegen zeigt die Abbildung die Musche leicht gewölbt, wodurch sich die Knotenbildungen verfolgen lassen.

In der richtigen Ausführung hat man den Flachdoppelknoten, wie es die schwarzen Pfeillinien zeigen, hochzuziehen, so dass ein geknüpfter Ring die Musche bildet.