Franse mit Flachdoppelknoten und abgebundenen Büscheln.

An Material für diese geknüpfte Franse benötigt man Leinenzwirn Nr. 20 und feine Kordonnetseide.

Franse mit Flachdoppelknoten, durchstopften und abgebundenen Büscheln

Der Leinenzwirn dient für die Knüpfarbeit, dagegen hat man mit dem Seidenfaden die Büschel abzubinden oder zu durchstopfen.

Auf einem Anschlagfaden werden etwa 80 cm lange Doppelfäden mittels Anschlagknoten befestigt. Dann schürzt man in der ersten Reihe je 16 Fäden mittels Flachdoppelknoten (Umfassungsknoten) zusammen, wobei je die vier äußeren Fäden den Knoten ausführen.

Nun werden unter jedem zweitfolgenden Flachdoppelknoten die sechseckigen Musterfiguren geknüpft:
Man teilt je den Büschel zur Hälfte, nimmt beiderseits die Fäden des geteilten nächsten Büschels hinzu und knüpft mit den vier äußeren Fäden des Büschels einen Flachdoppelknoten um die mittleren acht Fäden des Büschels.
Nun teilt man wieder die Büschel der zwei Knoten, knüpft mit den Fäden des mittleren Büschels einen Flachdoppelknoten, teilt den Büschel, knüpft mit den geteilten Büschelfäden und je dem äußeren losen Büschel zwei Flachdoppelknoten und schließt die Figur durch einen versetzten Flachdoppelknoten, für den man wieder die Büschel teilt.
In der gleichen Knotenlinie sind die losen Büschel zwischen den Figuren durch Flachdoppelknoten zu vereinigen.
Nun teilt man die Büschel gleichmäßig und führt statt des versetzten Flachknotens das Abbinden mit Seidenfaden um die Büschel aus.
Dann wiederholt sich die Ausführung der Musterfiguren.
In der zweiten Musterreihe werden die Figuren nur bis zur Hälfte geknüpft. Man schürzt unter jedem mittleren Flachdoppelknoten einen Flachknoten und hängt über diesen die Fadenmasse für die verstärkte Quaste, die mit Seidenfaden abgebunden wird. Zuletzt durchstopft man mit dem Seidenfaden die losen Fäden im Grund zwischen den Verbindungsfiguren und vernäht die Fadenenden unsichtbar zwischen der Arbeit.