Kumihimo

Traditionelle japanische Flecht-Technik, bei der mit aufgespulten Garnsträngen Bänder und Kordeln gefertigt werden. Die Zahl der verwendeten Garnstränge variiert von 4 bis zu über 170 Strängen.
Früher wurde die Technik auf einem Flechthocker oder Flechtstuhl (jap. Marudai bzw. Takadai) ausgeführt. Als Garn verwendete man Seide, heute wird auch Baumwolle oder Kunstfaser verarbeitet. Man muss nur darauf achten, dass die Fäden nicht dehnbar sind. Es eignen sich zum Beispiel Nylonfäden, Satinkordern, Alcantarabänder. Für sehr dünne Bänder wird Perlgarn verwendet und für ganz, ganz dünne Bänder kann man sogar feine Metalldrähte verflechten.